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Baubewilligungen

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Wann brauche ich eine Baubewilligung?

Die Baubewilligungen sind in der Schweiz Kantonal und innerhalb des jeweiligen Kantons manchmal auf Gemeindeebene geregelt. Entsprechend unterschiedlich sind die Vorgaben und Anforderungen an die Baubewilligung bei einem Geländer. Um auf Nummer sicher zu gehen fragen Sie also am besten in Ihrer Gemeinde auf dem Bauamt nach.

Art der Bauvorhabens

Die meisten kantonalen Bauämter unterscheiden dabei zwischen dem Geländer als offene Einfriedung und dem Geländer als Absturzsicherung. Eine offene Einfriedung dient dazu, den Weg zu versperren z.B. ein Gartenzaun. Die Absturzsicherung verhindert Stürze aus grosser Höhe z.B. ein Balkongeländer. Im Gegensatz zu einer offenen Einfriedung benötigt eine Absturzsicherung meistens ein Baugesuch. Wenn ein Geländer Teil eines Neubaus ist, ist die Baubewilligung in der Gesamtbewilligung enthalten. Wird ein bestehendes Geländer, das ähnlich mit dem neuen Geländer ist, ersetzt, braucht es normalerweise keine Baubewilligung. Spezielle Kriterien gelten bei denkmalgeschützten Bauten oder ausserhalb von Bauzonen.

Art der Bauverfahren

Im Bauwesen unterscheidet man je nach Kanton zwischen 2 oder 3 unterschiedlichen Bauverfahren: dem ordentlichen Verfahren (grosse Bauvorhaben z.B. Häuser), dem vereinfachten Verfahren/Anzeigeverfahren/kleinen Baugesuch (kleinere Vorhaben oder Änderungen ohne Auflage und Publikation) und dem Meldeverfahren (geringfügige Bauvorhaben). Für eine Absturzsicherung wird meist ein vereinfachtes Verfahren/Anzeigeverfahren/kleines Baugesuch oder ein Meldeverfahren verwendet.